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AOR- / Melodic - Rock in traditioneller Art und Weise, gepaart mit Einflüssen der verschiedensten Kategorien der modernen Rockmusik - so könnte man den Stil der aus dem Kreis Tuttlingen stammenden Band “Second Way” nennen. Allerdings wäre dies nur der Versuch, etwas zu beschreiben, das sich nicht ohne weiteres kategorisieren lässt. Wie sollte dies auch funktionieren - denn “Second Way” sind nicht einfach nur sechs Musiker. Es sind sechs Musiker, von denen sich jeder einzelne eigentlich nur aus einem Grund der Musik verschrieben hat: Pure Leidenschaft. Und wenn dann noch der Altersunterschied zwischen dem jüngsten und dem ältesten im Bunde fast 20 Jahre beträgt, dann führt dies zu einer explosiven Mischung, die sich aus den unterschiedlichsten Einflüssen aus über zwei Dekaden der Rockmusik zusammensetzt.
Gegründet wurde “Second Way” im Jahr 1997 von Andreas Tompert, Andreas Lais und Bernd Schneider (Gründungsmitglied der legendären Party-Rockband “Lancelot”), der seine musikalische Karriere nach seinem Ausstieg aus seiner damaligen Band noch nicht beenden wollte. Im Jahr 1999 kam der Keyboarder Jürgen Steidle hinzu. Die erste Demo-CD “First strike” wurde im Jahr 2000 produziert und im Eigenvertrieb bis heute knapp 1000 mal verkauft.
In den folgenden 2 Jahren spielte die Band ver- schiedenste Auftritte, wobei sich herauskristallisierte dass die Songs, welche man bis dato bereits im Gepäck hatte, klar nach einer zweiten Gitarre verlangten. So kam 2002 Peter Storz als zweiter Gitarrist hinzu. Noch im selben Jahr fand ein Auftritt beim Tuttlinger Stadtfest vor immerhin fast 2500 Zuschauern statt.
Ende 2002 trennten sich “Second Way” von ihrem damaligen Schlagzeuger, worauf Stefan Kupferschmid von der deutsch-schweizer Kultband “Boyscout” ins Boot geholt wurde. So konnte mit frischer Energie und neuen Einflüssen in das Jahr 2003 gestartet werden. Zu den bemerkenswertesten Ereignissen dieses Jahres zählt mit Sicherheit das Abschneiden beim “VS-Music-Contest 2003” als immerhin zweiter von über 60 Teilnehmern aus ganz Deutschland.
Das Jahr 2004 stand für “Second Way” ganz im Zeichen der Studioarbeit. So wurden neue Songs geschrieben bzw. bestehende Titel umarrangiert. Unterbrochen wurde diese Studiophase lediglich durch eine Einladung nach Italien, der die Band natürlich folgte und so Ihren ersten Auftritt als “Gala-Band” absolvierte. Kommentar der Band: “Lustig, allerdings wahrscheinlich eine einmalige Sache!” Schließlich startete man im Herbst 2004 mit den Aufnahmen zum zweiten Album.
Im Frühjahr 2005, inmitten der Aufnahmen für das neue Album “Changing times”, musste schließlich der Posten des zweiten Gitarristen neu besetzt werden, da Peter Storz die Band aus beruflichen und gesund- heitlichen Gründen verließ. So wurden viele Gitarren- parts für “Changing times” vom legendären “Blacky” (Harald Schwarz von Lancelot) eingespielt. Schließlich fand man jedoch gebührenden Ersatz in Jochen Braun, der seit April 2005 festes Bandmitglied ist.
Ende Juli 2005 war es dann soweit: “Changing times” wurde veröffentlicht. Für die Musiker ist diese Platte etwas ganz besonderes - stellt die fast einjährige Produktionsphase doch ein wichtiges Kapitel im Leben jedes einzelnen dar.
Im Spätsommer 2005 musste schließlich bereits eine weitere Hürde genommen werden: Da Jürgen Steidle der Band studienbedingt für längere Zeit nicht zur Verfügung stand, musste man sich nach einem Ersatz an den Tasten umsehen. Diesen fand man schließlich in Torben Bambusch, der zuvor bereits mit einzelnen Bandmitgliedern in anderen Projekten zusammen- gearbeitet hatte.
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